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Grünberg...
die lebendige Fachwerkstadt

Die Stadt Grünberg ist schon von weitem mit seiner einzigartigen Silhouette mit Stadtkirche und Diebsturm besonders aus südwestlicher Richtung zu sehen.

Die strategisch günstige Lage an der alten Handelsstraße und auf dem Berg, ließ die Stadt im Mittelalter aufblühen. Das Zentrum der Stadt, der historische Marktplatz (auch liebevoll „Gut Stubb“ genannt) zeugt heute noch von der Bedeutung als Handelsstadt und lädt heute noch jeden Freitag zum Wochenmarkt.

Auch der Einzelhandel sowie gemütliche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt können Sie die mittelalterliche Fachwerkstadt mit seinen schön verzierten und geschichtsträchtigen Häusern und alten Klosteranlagen entdecken.

Wer eine Auszeit sucht, der findet im Luftkurort Grünberg auch Ruhe und Erholung, z.B. im Naherholungsgebiet Brunnental mit einer am Hang gelegenen Kneipp-Anlage. 

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Ehem. Antoniterkloster 

Die Antoniter, ein Hospitalorden aus Frankreich, 1095 gegründet, hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die von der im Mittelalter sehr verbreiteten Kribbelkrankheit (Antoniusfeuer) Befallenen zu pflegen und zu heilen. In Grünberg erschienen die Antoniter erstmals 1222, als sie in Templin in Mecklenburg ein Filialkloster gründeten. Sie trugen eine schwarze kutte mit einem blauen T (griechisches Tau), das man noch heute im Siegel der Universität Gießen und im Wappen des Landkreises Gießen erkennen kann. 

Das eigentliche „Schloss“, wie es seit dem Umbau nach 1577 heißt, enthält auch noch viele bauliche Reste aus klösterlicher Zeit. Die Fachwerkteile stammen alle aus der nach-reformatischen Umbauzeit, als Landgraf Ludwig IV. das Schloss zum Witwensitz seiner Gemahlin Hedwig bestimmte.

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Brunnental 

Nordöstlich der Altstadt fällt das Gelände 60 Meter steil ab und bildet mit dem gegenüberliegenden Hang das Brunnental. Dort hat sich der Äschersbach sein Bett gegraben. In zwei Teichen sammelt sich klares Quellwasser, welches aus vielen unterirdischen Basaltspalten quillt. Bei einem Spaziergang durch das Tal kann man den Weg des Wassers beobachten und sieht auch die alten Gebäude der Stadtmühle, über die das Wasser damals auf den Berg gepumpt werden konnte.  

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Barfüßerkloster 

Direkt neben dem Diebsturm liegt der gotische Bau des Franzis-kanerklosters, auch Barfüßerkloster genannt, das Mitte des 13. Jahrhunderts gegründet wurde. Die erste noch erhaltene Urkunde liegt aus dem Jahr 1272 vor. Nachdem 1528 das Kloster säkularisiert wurde, zogen die letzten Mönche nach Limburg oder Köln. 

Bald verfielen die Gebäude, die sich im Bereich der heutigen Grünanlagen befanden. Bis auf das Wohnhaus der Mönche wurden Ende des 16. Jahrhunderts alle Gebäude abgerissen. Die Außenmauer des Wohnhauses steht direkt auf der Stadtmauer. Der verbliebene und restaurierte Teil der Klosteranlage wird heute für kulturelle Zwecke und wegen seines Ambientes auch oft für Trauungen genutzt. 

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Diebsturm 

Das Wahrzeichen der Stadt ist der um 1200 erbaute Diebsturm mit seinem ungewöhnlichen Grundriss in Tropfenform. Er ist der einzige noch erhaltene Turm der alten Stadtbefestigung und diente lange Zeit auch als Gefängnis – daher auch sein Name. Im zweiten Weltkrieg wurde der Turm als Munitionslager genutzt und von den alliierten Truppen teilweise gesprengt. Heute ist er ein beliebter Aussichtsturm mit einem Ausblick bis hin nach Frankfurt. 

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Marktplatz 

Der Marktplatz entstand direkt an der alten Handelsstraße „durch die Kurzen Hessen“ von Frankfurt nach Mitteldeutschland und wird liebevoll die „Gut Stubb“ genannt. Der Marktplatz galt schon damals als bürgerliches Zentrum und dient auch heute noch als Treffpunkt für Jung und Alt. 

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Museum im Spital Grünberg/Augustinerinnenkloster 

Mitte 15. Jahrhunderts errichteten die Augustinerinnen, direkt neben der damaligen Kirche St. Paul, ein Kloster. Ab dem 16. Jahrhundert diente es der Stadt als Hospital. Die große zweischiffige Halle im Erdgeschoss ist typisch für die Spitalsbauten dieser Zeit. Von dem Kloster ist heute noch ein langgezogenes Fachwerkgebäude erhalten. Nach einer umfassenden Sanierung ist seit 2007 das Grünberger „Museum im Spital“ hier beheimatet. 

Dort sehen Sie eine Dauerausstellung zum Südamerikaforscher Theo Koch. Außerdem können Sie mehr über die Stadtgeschichte und die Klosteranlagen in Grünberg erfahren. Wechselnde Sonderausstellungen mit Begleitprogramm lohnen immer wieder einen Besuch. 

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Das Rathaus 

Das Rathaus, erbaut von Amtmann Hermann Rüdiger aus Hersfeld, ist ein beeindruckendes und eines der schönsten Gebäude am Marktplatz. Der prachtvolle Renaissancebau aus dem Jahre 1586/87 befindet sich seit 1593 im Besitz der Stadt. Die Halle im Erdgeschoss diente als Markt und Handelsraum; eine eiserne Elle neben der Eingangstür erinnert daran. Besonders beachtenswert sind auch die detailgetreu restaurierten Renaissance-Malereien rund um die Fenster und die Steinskulptur eines Mannes in spanischer Tracht an der Gebäudeecke.  

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Haus der Zünfte 

Ein ganz besonderes Kleinod in Grünberg ist das liebevoll eingerichtete Haus der Zünfte in der Judengasse. In der Obhut des Verkehrsvereins können Sie in die Welt verschiedenster alter Zünfte eintauchen, viele originale Ausstellungsstücke bewundern und sich dabei Anekdoten aus erster Hand anhören. Auch eine alte Schmiede kann besucht werden, die noch so original aussieht, als hätte der Schmied sie gerade erst verlassen.  



Adressen

Tourismusbüro der Stadt Grünberg
Rabegasse 1, 35305 Grünberg
Tel.: 06401 - 804114
info@gruenberg.de
www.gruenberg.de





Magistrat der Stadt Hungen
Kultur und Tourismus
Kaiserstraße 7, 35410 Hungen
Tel.: 06402 - 850
info@hungen.de
www.hungen.de

 

Kultur- und Tourismusbüro
Bahnhofstraße 1, 35321 Laubach
Tel.: 06405 - 921321
tourist-info@laubach-online.de
www.laubach-online.de





Tourismusbüro der Stadt Lich
Kirchenplatz 12, 35423 Lich
Tel.: 06404 - 806100
buergerbuero@lich.de
www.lich.de


 

 

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